Der OB-Wahlkampf ist in vollem Gange und Stuttgart21 ist das Thema überhaupt

Ein netter Aufhänger für die OB-Wahl ist die Personenstromanalyse der Bahn von 2009.

Die von der Bahn aktualiserte Analyse von 2011 bleibt im Rahmen der Transparenz und des Dialogs von der Bahn unveröffentlicht.

Anhand der Analyse von 2009 stellt Pätzold nun 2012 fest: 
„dass der neue Tiefbahnhof zu eng und zu klein ist für die Bahnreisenden“.

Der Einsatz der Grünen für Barrierefreiheit und die neuerdings wieder aufkommende Befürchtung, dass die Durchgangsstation doch etwas klein geraten sein könnte, soll Kuhn nun wohl einige Stimmen bringen.
„OB-Kandidat Kuhn hatte vorgeschlagen, sicherheitshalber den alten Bahnhof nach der Einweihung der neuen Zugstation noch zwei Jahre weiter zu betreiben“.
Da fragt sich der Schwabe natürlich wie sinnvoll es ist zunächst Milliarden zu verschleudern um dann womöglich dahinter zu kommen, dass Stuttgart21 ein miserables und verlogenes Projekt ist, das nicht hält was es verspricht.
Wäre es nicht klüger den Kopfbahnhof und seine Kapazität prüfen zu lassen bevor Stuttgart im Abriss- und Baudreck erstickt und am Ende eine zu klein geratene Durchgangsstation erhält?
Wir lernen in dem Artikel der StZ außerdem, dass die Bahn keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Züge im Bahnhof und den notwendigen Bewegungsflächen für Personen sieht.
So klärt uns Projektsprecher Dietrich auf:

„Es sei für die Personenstromanalyse unerheblich, ob zwei oder sechs Züge pro Stunde an einem Bahnsteig stehen oder 29 oder 49 in der Spitzenstunde im gesamten Bahnhof. Dietrichs Fazit: da es inzwischen keine Punkte mit kritischen Staus mehr gebe, sei der Bahnhof in jedem Fall komfortabel.“

Vermutlich spielt die Zahl der Fahrgäste auch keine Rolle für das Evakuierungskonzept – lautet doch hier das Motto „rette sich, wer kann“..
Und…
„Durch die Einplanung größerer Aufzüge, einer zusätzlichen Treppe und breiterer Durchgänge sei die Situation seit 2009 entschärft worden“.
Davon würde ich mich gerne persönlich überzeugen. Die aktualisierte und erweiterte Personenstromanalyse und das Evakuierungskonzepts von 2011 bleiben aber ein Geheimnis der Bahn.
Alle Zitate sind diesem Artikel der Stuttgarter Zeitung entnommen:
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